Rundenwettkampf in der Bezirksliga 05.02.2010
Es waren einmal drei wackere Jungs und ein Mädel aus Möttingen. Die machten sich auf nach Diemantstein, um sich dort mit ebenfalls drei tapferen Jungs und einem Mädel im siebten Bezirksrundenwettkampf Luftgewehr der 1.Bezirksliga zu duellieren. Guten Mutes trafen sie an ihrer Wettkampfstätte ein, denn sie wussten: Selbst wenn sie alle verlieren würden, einem gemütlichen und lustigen Abend zusammen mit ihren Gegnern stände nichts im Wege.
Zu Beginn gingen die Partien vier und drei an den Start. Michael R. auf der vierten Position zeigte von Anfang an, wer hier das Sagen hatte und er schoss mit seinem Walther Alutec den ersten sicheren Punkt für Möttingen. Spannender verlief da schon das Duell zwischen Peter G. und seinem Gegner. Natürlich wollte jeder der Stärkere sein und gewinnen. Doch Peter G. griff aus dem Hinterhalt an: Er wähnte seinen Gegner erst in Sicherheit und schlug auf den letzten Serien bedingungslos zu. Peter G., sein Walther LG Sondermodell Buinger und ausgeschossene Munition von RWS waren ein unschlagbares Team.
Nun kamen die tapferen Krieger aus Diemantstein langsam ins Schwitzen. Würden die ersten beiden Partien die rettende Wende herbeiführen?
Sehr schnell nach dem Startschuss offenbarte sich, dass auch Möttingen einen Schwachpunkt hatte. Diesen nutzte das tapfere Mädel der gegnerischen Mannschaft aus und ging in die Offensive. Michael B. schwächelte an diesem Tag so sehr, dass er trotz der nachlassenden Konzentration seiner Gegnerin nicht den Hauch einer Chance hatte. Vielleicht hätte er vor seinem Duell Headstart trinken sollen, wie es auch Topschützen tun? Oder lag es daran, dass sein Walther Protouch nicht perfekt auf ihn eingestellt ist? Vielleicht sollte er es mal mit einem Anschütz-, Tesro- oder Feinwerkbau-Modell versuchen – Auswahl genug hätte er eigentlich in seinem Schießsport-Buinger-Laden ;-)… Aber vielleicht wollte er sich auch nur mal als Gentleman zeigen…?
Das Duell der ersten Partie stand noch aus: ein tapferer Diemantsteiner gegen eine wackere Möttingerin. Wer würde gewinnen? Nach der ersten Serie sah es schon nach einem Sieg für das Mädel aus, doch so einfach wollte der Junge es ihr nicht machen. Auf den letzten drei Serien holte er noch einmal alles aus sich heraus. Doch Silke S. ließ sich davon nicht beeindrucken und in aller Ruhe mit ein bisschen Herzklopfen parierte sie jeden Hieb des Diemantsteiners und trug den letzten Siegpunkt für Möttingen nach Hause.
Wie jedes wahre Märchen geht auch dieses zu Ende. Zum Schluss saßen die beiden Mannschaften noch lange friedlich zusammen, lachten und feierten. Und wenn der Tag sich nicht dem Ende geneigt hätte, säßen sie noch heute: je drei wackere und tapfere Jungs aus Möttingen und Diemantstein mit ihren beiden Mädels.
Schönen lieben Gruß an die 1.Mannschaft von Diemantstein! 
(Silke, 09.02.2010)
Silke bei den Gaumeisterschaften 2010
Letzten Samstag standen im Luftgewehrschießen die Gaumeisterschaften an. Schon beim Betreten der Wettkampfstätte bemerkte ich mit leichtem Schrecken, dass die Top-Schützinnen der Juniorenklasse nun ebenfalls in der Damenklasse starten. Es würde nicht leicht werden, meinen seit Jahren innehabenden Titel zu verteidigen.
1. Hürde: Waffenkontrolle – gemeistert. Mein gutes Alu-Pressluftgewehr 700 der Marke Feinwerkbau war regelkonform!
Schließlich wurden wir aufgefordert unsere Stände zu belegen. Die Nervosität stieg. Endlich das Startsignal.
Nach sieben Probeschüssen hatte ich noch immer keine Zehn. „Was solls“, dachte ich mir und fing mit meiner Serie an. Auf dem ersten Scheibenstreifen fielen noch einige Neuner, doch ab dem zweiten legte ich so richtig los und lochte bis zum Schluss eine Zehn nach der anderen.
Trotz der zunehmenden Anspannung, als alle Schützinnen bereits fertig waren und ich noch immer acht Schuss hatte. Letzter Schuss: Zehn! Nun war auch ich fertig.
Die Streifen wurden ausgewertet. Ergebnis: spitzenmäßige 394 Ringe und Finalplatz 1 mit fünf Ringen Vorsprung!
An diesem Tag war ich nicht nur top drauf, sondern hatte in meiner Schießjacke und Schießhose von Thune Modell Buinger-Adventure auch einen super Halt.
Zum Schluss stand noch das Finale der besten Acht auf dem Programm. Die Zuschauer im Rücken bereiteten sich die Schützinnen vor.
Bereits beim Probeschießen fielen viele Zehner. Das versprach Spannung! Unter den Anfeuerungen des Publikums zeigten sich meine Mitstreiterinnen nochmals von Ihrer besten Seite.
Wollte ich meine fünf Ringe Vorsprung halten, so durfte ich nicht locker lassen. Aber dank meiner wärmeregulierenden Unterbekleidung von Bionics kam ich nicht ins Schwitzen.
Am Ende dieses Durchgangs standen sehr viele Zehner, u.a. dreimal die 10,9 und ich sicherte mir mit insgesamt 4,7 Ringen erneut den Gaumeistertitel.
(Silke, 04.02.2010)