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Ein Diopter ist eine Visiereinrichtung zum Anpeilen von Zielen mit dem Auge. Bei astronomischen Instrumenten wird er auch Absehe genannt. Es befinden sich immer zwei einfache optische Elemente (blendenartige und/oder stiftartige, keine Linsen) in der Visierlinie hintereinander. Die einfachste Visiereinrichtung am Gewehr besteht aus Kimme und Korn, als Diopter wird hier einschränkend nur der Ersatz der Kimme durch eine Lochblende bezeichnet.
Der Diopter ist die hintere Visiereinrichtung auf der Waffe und besteht im Grundsatz aus einer höhen- und seitenverstellbaren Platte mit einer sehr kleinen Durchblicköffnung in der Mitte, durch welche der Blick auf die vordere Visiereinrichtung freigegeben wird. Das Auge muss sich sehr genau zentriert hinter dem Loch des Diopters befinden, damit dieser Punkt der Visierline immer gleich ist. Mit dem Diopter, dem Korntunnel und einem Ringkorn (vordere Visiereinrichtung auf dem Lauf der Waffe) wird ein sehr einfaches zentralsymmetrisches Zielbild erreicht. Diese Art der Visierung ist einfacher zu handhaben als Kimme und Korn und ist meist genauer, da mit längerer Visierlinie gearbeitet werden kann. Der Winkelfehler beim Zielen wird dadurch verkleinert. Häufig ist im Diopter anstelle eines fixen Loches eine variable Irisblende eingebaut. Dadurch ist der Diopter an verschiedene Lichtverhältnisse anpassbar. Nach den Richtlinien im Sportschießen darf eine Vergrößerung bei Wettkampfwaffen in der hinteren und vorderen Visierung im Allgemeinen nicht verwendet werden.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Diopter )
Luftgewehrschützen verwenden zusätzlich zum Gewehr eine umfangreiche Ausrüstung. Schießjacke und Schießhose aus festem Leinen oder Leder geben dem Körper Halt, dürfen ihn aber nicht unzulässig stützen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Luftgewehrschie%C3%9Fen )
Ein Ringkorn ist ein Teil der Zieleinrichtung bei Gewehren (Luftgewehr oder Kleinkalibergewehr) beim Sportschießen.
Ein Ringkorn befindet sich am vorderen Ende oben auf dem Lauf der Waffe innerhalb des so genannten „Korntunnels“. Ein Ringkorn kann aus Glas, duchsichtigem Kunststoff oder aus Metall bestehen. In nebenstehender Abbildung wird ein Metall-Ringkorn gezeigt. In der Öffnung in der Mitte des Ringkornes zentriert der Schütze den Ringspiegel einer Schießscheibe. Im Ringkorn werden die schwarzen Ringe (hier die Ringe 4 bis 10) zentriert. Die Größe der Durchblicköffnung in der Mitte des Ringkornes, kann mit unterschiedlichen Ringkörnern oder einem verstellbaren Ringkorn variiert werden.
In Ringkörner darf bei Schützen bis zum 45. Lebensjahr keinerlei Vergrößerung eingebaut sein. Ab dem 46. Lebensjahr darf eine Vergrößerung von 1,5fach verwendet werden (so genanntes „Adlerauge“). Farbgläser als Einlage dürfen verwendet werden, um z. B. Dunst oder Reflexionen (können bei offenen Schießständen auftreten) auszufiltern.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ringkorn )
Eine Irisblende ist eine Blende mit variabler Öffnungsweite. Die Öffnung kann in einer Art und Weise variiert werden, dass sie unabhängig von der Größe immer nahezu kreisförmig ist und der Mittelpunkt konstant bleibt.
Die Irisblende besteht aus mehreren Lamellen, die über eine Mechanik gemeinsam nach innen oder außen gedreht werden können. Jede Lamelle ist auf einer Achse gelagert. Alle Lamellen sind mit einem Ring über jeweils eine weitere Achse verbunden, damit sie sich gemeinsam bewegen. Je mehr Lamellen eingesetzt werden, desto besser bleibt die Öffnung bei der Verstellung an die Kreisform angenähert. Eine möglichst kreisförmige Öffnung ist bedeutend, wenn in der Fotografie mit Unschärfe gestaltet wird, da die Blendenform den Unschärfebereich und damit, gemeinsam mit weiteren Objektiveigenschaften, das sogenannte Bokeh beeinflusst. Punkte außerhalb des Schärfebereiches ergeben auf dem Bild eine Fläche, die der Form der Blendenöffnung ähnlich ist, z. B. ein Sechseck, wenn die Öffnung sechseckig ist.
Irisblenden können je nach Bauart per Hand oder mit Motorantrieb geöffnet und geschlossen werden. Sie werden in optischen Systemen üblicherweise in der unmittelbaren Nähe einer Linse angebracht, um deren Apertur zu begrenzen und damit die Helligkeit der Abbildung zu steuern.
Die Eigenschaften und der Zweck einer Irisblende sind denen der Iris im Auge von Menschen und Tieren sehr ähnlich.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Irisblende )
Als Linse bezeichnet man ein optisch wirksames Bauelement mit zwei lichtbrechenden Flächen, von denen mindestens eine Fläche konvex oder konkav gewölbt ist. Die wichtigste Eigenschaft einer Linse oder eines Linsensystems ist die optische Abbildung.
Die wesentlichste Größe einer Linse ist die Brennweite (Einheit: Meter) d. h. der Abstand von Brennpunkt bzw. Brennebene zur Linse. Der Kehrwert der Brennweite wird als Brechwert (Einheit: Dioptrien) angegeben.
Die freie, meist kreisförmige, nutzbare Fläche (Öffnung) x einer Linse wird Apertur genannt. Mit den Linsenparametern Apertur, Linsenradien, Mittendicke, Passfehlertoleranz (resp. Wellenfrontfehler im Durchtritt), Sauberkeit, Antireflexionsschicht-System und den Materialkenngrößen Homogenität, Spannungsdoppelbrechung, Brechzahl und Abbesche Zahl ist die optische Wirkung einer Linse vollständig vorhersagbar.
(Quelle und ausführlichere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Linse_%28Optik%29 )
Luftgewehre sind Gewehre, die ein Geschoss durch die Ausdehnung von komprimiertem Gas antreiben. Im Unterschied zu Feuerwaffen wird das unter Druck stehende Gas nicht durch die Explosion einer Treibladung erzeugt, sondern innerhalb oder außerhalb der Waffe mechanisch verdichtet. Auch Waffen, bei denen das Geschoss mit einem anderen Gas als Luft angetrieben wird, werden zu den Druckluftwaffen gezählt. Zur Bereitstellung des komprimierten Gases werden verschiedene Verfahren genutzt.
Luftgewehre haben im Vergleich zu Handfeuerwaffen eine wesentlich geringere Leistung und sind militärisch kaum nutzbar. Sie sind aber zur Übung der Schießfertigkeit geeignet und wegen der geringen Betriebskosten und des vergleichsweise problemlosen Erwerbs beliebte Sportgeräte.
Technisch gibt es unterschiedliche Lösungen:
Bei diesen Systemen wird das komprimierte Gas durch einen an der Waffe befestigten Druckgasbehälter bereitgestellt. Das Gas wird entweder vor dem Schuss mittels einer eingebauten Pumpe verdichtet oder aus einem externen Behälter in den Druckspeicher der Waffe geleitet. Bei CO2-Systemen wird eine Patrone oder Kartusche mit druckverflüssigtem Kohlenstoffdioxid an der Waffe angebracht, welche das Druckgas bereitstellt. Bei allen Systemen mit Druckgasspeicher wird beim Schuss von einem Schlagstück ein Ventil kurz geöffnet, wodurch unter Druck stehendes Gas auf das Geschoss wirkt und es aus dem Lauf treibt. Durch das geringe Gewicht des Schlagstücks entstehen dabei kaum Erschütterungen, und durch das komprimiert bereitstehende Gas wird eine schnellere Schussentwicklung erreicht als bei Federspeichersystemen.
Bei CO2-Systemen wird aus der Kartusche CO2 in einen kleinen Druckbehälter geleitet. Beim Schuss wird mit dem Inhalt dieses Behälters das Geschoss angetrieben. Anschließend strömt CO2 aus der Kartusche in den Behälter nach. In der Kartusche verdunstet flüssiges CO2, bis der Gleichgewichtsdruck wiederhergestellt ist. Der Druck bleibt daher konstant, solange sich flüssiges CO2 in der Kartusche befindet. Das ermöglicht eine gleichbleibende Schussleistung, weshalb dieses Prinzip auch bei Matchwaffen verwendet wird. Ein Nachteil ist die relativ hohe Temperaturabhängigkeit des Druckes in der CO2-Kartusche, was sich ungünstig auf die Trefferleistung auswirken kann. Weil das Spannen einer starken Feder entfällt, und wegen ihrer einfachen Handhabung kommen CO2-Systeme auch bei Freizeitwaffen in großem Umfang zum Einsatz.
Bei Systemen für Druckluft gibt es einerseits Pump- und Kompressionssysteme, bei denen der Druck durch eine eingebaute Handpumpe erzeugt wird, und andererseits Pressluftsysteme, bei denen Druckluft von außen in einen Drucklufttank in der Waffe gefüllt wird.
Pumpsysteme kamen schon bei den historischen Windbüchsen zur Anwendung und wurden immer wieder für Freizeit- und Jagdwaffen genutzt. Meist wird ein interner Drucktank durch eine bestimmte Anzahl von Pumpenhüben gefüllt, aus welchem dann Druckluft für einen oder mehrere Schüsse entnommen werden kann. Zum Beispiel musste das Luftreservoir der Girandoni-Windbüchse (1780) mit etwa 1500 Pumpstößen gefüllt werden und lieferte dann Druckluft für ca. 20 Schuss.
Bei Kompressionssystemen genügt eine einzige Bewegung des Pumpenhebels, um genügend Druckluft für jeweils einen Schuss zu erzeugen.
Bei Matchwaffen sind Pressluftsysteme weit verbreitet, bei denen aus einer Druckluftflasche von außen komprimierte Luft in einen eingebauten Druckluftspeicher gefüllt wird. Aus diesem Speicher wird über einen Druckminderer Luft in einen kleineren Behälter geführt, aus welchem die Druckluft für den nächsten Schuss entnommen wird. Durch den Druckminderer bleibt der Druck für jeden Schuss konstant, solange der Druck im Haupttank über dem am Druckminderer eingestellten Wert bleibt. Im Freizeitbereich und für jagdliche Zwecke spielen diese Systeme eine untergeordnete Rolle, da Bereitstellung und Handhabung von hochverdichteter Luft (200 bis 300 Bar) vergleichsweise aufwendig ist.
(Quelle und ausführlichere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Luftgewehr )
Das Bar (von griechisch βαρύς, barýs = schwer) ist in der Physik und Technik eine gesetzliche Einheit (außerhalb des SI) für den Druck.
Am 1. Januar 1978 löste das Bar in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich die Maßeinheiten physikalische Atmosphäre (kurz atm) und technische Atmosphäre (kurz at) ab. Das weit verbreitete Kürzel atü (Atmosphäre Überdruck) wird durch „Bar Überdruck“ ersetzt. Die eigentliche Maßeinheit für den Druck ist das Pascal (sehr kleine Einheit). Ab 1. Januar 1980 wurde das Pascal als Maßeinheit für den Druck in der DDR verbindlich eingeführt und die alten Einheiten kp/cm², mmWS und at (Atmosphäre) bzw. atm waren nicht mehr zulässig. Gemäß der EG-Richtlinie 80/181/EWG darf die Einheit Bar weiterhin verwendet werden (wie zum Beispiel auch die Einheiten Liter, Minute oder Elektronenvolt). 1 Bar ist außerdem in etwa der Druck, um den sich der hydrostatische Druck pro 10 Meter Wassertiefe erhöht.
(Quelle und ausführlichere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Bar_%28Einheit%29 )
Als Absehen wird in der Jäger- und Schützensprache die Markierung im Fernrohrbild bezeichnet, welche das Zielen mit dem Zielfernrohr einer Feuerwaffe ermöglicht. Das Absehen kann verschiedene Ausbildungen haben, von einem einfachen Fadenkreuz bis zur komplizierten Maßteilung, mit der man sogar Entfernungen schätzen kann.
Jagdlich genutzte Zielfernrohre haben üblicherweise das Absehen No. 1 oder Absehen No. 4.
Moderne sportlich- oder polizeilich- bzw. militärisch genutzte Zielfernrohre besitzen heute meist das Duplexabsehen.
Bei militärischen Scharfschützen ist auch das Mildotabsehen üblich. Bei diesem sind auf der senkrechten und waagerechten Linie des Fadenkreuzes noch kleine Punkte, mit Durchmesser 1/4 mil im Abstand von 1 mil angebracht (1 mil ist ca. 1/1000 rad oder 3,44 MOA). Die Anzahl der Punkte wird mit MIL bezeichnet. 1 MIL im Zielfernrohr entspricht bei 100 m Entfernung 10 cm und ein Mildot-Punkt entspricht 2,5 cm (von engl. dot „Punkt“): Der Mildot dient also als Längenmaß, entweder der Bestimmung der Abmessung eines Objekts über die Entfernung, oder umgekehrt der Entfernungsmessung bei bekannter (oder geschätzter) Abmessung.
Durch die vertikalen und horizontalen Markierungen lässt sich das Vorhalten beim Schießen auf bewegte Ziele und das Einschätzen von Entfernungen noch verbessern.
Das Absehen bzw. Teile davon, können für den Einsatz in der Dämmerung oder in hellen Nächten auch beleuchtet werden. Damit ist das Erkennen des Absehens auf dem Ziel wesentlich erleichtert.
Eine Sonderform stellt das Leuchtpunkt-Absehen der Reflexvisiere dar. Hier sieht der Schütze lediglich einen (meist roten) Leuchtpunkt im Zielfernrohr. Dieses Absehen gestattet einen besonders schnellen Zielvorgang und wird von Jägern gerne beim Schuss auf flüchtendes Wild verwendet.
(Quelle und weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Absehen )
Ein Zielfernrohr ist ein Fernrohr mit einer in die Optik integrierten Zieleinrichtung. Zielfernrohre werden bei Messgeräten und bei Schusswaffen zur genauen Ausrichtung auf ein entferntes Ziel benötigt. Die Zieleinrichtung wird Absehen genannt.
Grundsätzlich sind die Zielfernrohre nach ihrer Bauart Kepler-Fernrohre. Bei modernen Messgeräten und bei Zielfernrohren für Schusswaffen wird eine Umkehrlinse oder ein Umkehrlinsensystem eingebaut, damit ein aufrechtes Bild entsteht.
Zielfernrohre werden als geschlossene Visierung bezeichnet. Im Gegensatz dazu ist die aus Kimme und Korn bestehende Visierung eine offene Visierung. Beim Zielfernrohr werden Absehen und Ziel für das Auge scharf und vergrößert abgebildet. Dagegen kann das Auge bei einer offenen Visierung wegen der unterschiedlichen Entfernung von Kimme, Korn und Ziel zum Auge nur schwer auf alle drei Punkte gleichzeitig fokussieren.
Die klassische Form des Absehens ist das Fadenkreuz. Dazu wurden in der Bildebene des Objektives zwei Fäden aus einem Spinnennetz senkrecht zu einander gespannt. Heute wird das Absehen auf Glas geätzt. Damit können auch zusätzliche Markierungen angebracht werden, die insbesondere für die Entfernungsschätzung (z. B. Reichenbachsche Distanzfäden) nutzbar sind. Heute sind auch Absehen verfügbar, die durch Tageslicht oder durch elektrische Einrichtung beleuchtet werden.
(Quelle und weitere Informationen de.wikipedia.org/wiki/Zielfernrohr )
Ein Fernrohr ist ein optisches Instrument, bei dessen Nutzung entfernte Objekte um ein Vielfaches näher bzw. größer erscheinen. Dies wird durch eine Vergrößerung des Sehwinkels erreicht. Die Optik kann aus Linsen, Prismen und Spiegeln bestehen.
Das Wort Fernrohr ist eine wörtliche Eindeutschung des lateinischen Tubus telescopius („Fern-seh-Röhre“, von tubus „Rohr, Schlauch“, altgriechisch tele- „fern“ und skopein „schauen, beobachten“).
Die Vergrößerung eines Fernrohrs ist durch das Verhältnis der Brennweiten von Objektiv und Okular gegeben. Das heißt, ein Fernrohr mit auswechselbaren Okularen, wie es in der Astronomie üblich ist, hat keine feste Vergrößerung; je kürzer die Brennweite des verwendeten Okulars ist, desto stärker ist die resultierende Vergrößerung. Wegen verschiedener Faktoren (siehe Störgrößen) ist eine übertrieben starke Vergrößerung sinnlos.
Die Größe der Austrittspupille ergibt sich aus dem Objektivdurchmesser geteilt durch die Vergrößerung.
Das erste Fernrohr wurde um 1608 von Hans Lipperhey konstruiert. Dieses Holländische Fernrohr baute Galileo Galilei 1609 nach und entdeckte damit die vier größten Monde des Jupiters und die Berglandschaften des Erdmondes. Das erste Astronomische Fernrohr wurde 1611 von Johannes Kepler gebaut.
(Quelle und weitere Informationen http://de.wikipedia.org/wiki/Fernrohr )
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